Moxibustion

Die Moxatherapie gehört zu den ältesten Anwendungen der chinesischen und japanischen Medizin. Dabei wird getrockneter Beifuß (Artemisia) gezielt erwärmt, um den Energiefluss (Qi) anzuregen, mit dem Ziel, regulierende Prozesse im Körper zu unterstützen.

Ich arbeite sowohl mit der japanischen Moxatherapie (Okyu) als auch mit der chinesischen Moxa.

Die japanische Methode (Okyu) zeichnet sich durch sehr feine, punktgenaue Anwendungen aus, die einen tiefen energetischen Impuls setzen und dabei meist als angenehm und gut dosierbar empfunden werden. Sie wird im Sinne eines regulierenden Ansatzes bei lokalen Spannungen und energetischen Verdichtungen eingesetzt. Diese Methode findet Anwendung bei Menschen mit funktionellen Beschwerden, chronischen Spannungszuständen sowie zur vegetativen Regulation.

Die chinesische Moxa wird traditionell an Akupunkturpunkten oder Meridianen angewendet und wird als tief wärmend und stärkend beschreiben. Die chinesische Moxatherapie arbeitet meist mit indirekten Techniken, z. B. mit Moxazigarren oder auf Abstand. Sie wird häufig begleitend genutzt bei Kälte-Zuständen, Erschöpfung, chronischen Beschwerden und zur allgemeinen Unterstützung organbezogener Funktionen.

Je nach Beschwerdebild kombiniere ich beide Formen individuell, mit dem Ziel, Wärme, Energie und Durchblutung sanft zu begleiten und in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.